Hanföl

Hanföl

Optimales Fettäuremuster

Hanföl ist ein exquisites Öl mit köstlich nussigem Geschmack und einem der besten Fettsäuremuster aller Speiseöle. Die lebenswichtigen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren liegen im Hanföl im Verhältnis von eins zu drei vor. Auch findet sich im Hanföl die seltene entzündungshemmende Gamma-Linolen-Säure, so dass sich Hanföl nicht nur als Feinschmeckeröl, sondern genauso äusserlich zur Hautpflege eignet – ganz besonders bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte.

Gamma-Linolensäure und Stearidonsäure: Das Hanföl ein ernstzunehmender Konkurrent des Leinöl!

Hanföl wirkt entzündungshemmend durch Gamma-Linolen-Säure
Foto: Pixabay_Hanfsamen

Die Gamma-Linolensäure (eine Omega-6-Säure) hilft auch bei hormonellen Störungen (z. B. PMS oder in den Wechseljahren) bei der Wiederherstellung eines harmonischen Hormonhaushaltes. Darüber hinaus weiss man schon seit einer Studie aus den 1990er Jahren, dass die Gamma-Linolensäure eine blutdrucksenkende Wirkung aufweist.
Die ebenfalls enthaltene Stearidonsäure ist wie die Alpha-Linolensäure eine Omega-3-Fettsäure, nur nicht annähernd so bekannt wie diese. Äusserst praktisch an der Stearidonsäure ist, dass sie im Organismus sehr viel effektiver als die Alpha-Linolensäure in die entzündungshemmende Fettsäure EPA verwandelt werden kann. EPA ist ein wichtiger Bestandteil des Fischöl und kann aus dem Leinöl nicht in ähnlicher Dosis synthetisiert werden.
Und damit ist das Hanföl ein echter Konkurrent für das Leinöl, bzw. läßt sich hervorragend kombinieren!

Ein fantastisches Team gegen Entzündungen. Und andere gesundheitliche Wirkungen

Gemeinsam mit der Gamma-Linolensäure bildet die Stearidonsäure außerdem ein ganz fantastisches Team. Mit vereinten Kräften hindern die beiden Fettsäuren die Umwandlung der Linolsäure in entzündungsfördernde Substanzen.
Hanföl wirkt also gleich über mehrfache Mechanismen chronischen Entzündungen entgegen und kann die heute bei vielen Menschen übliche Fettsäuren-Disharmonie ein für alle Mal in ein gesundes Gegenteil umkehren.

Das hochwertige Öl soll helfen, den Cholesterinspiegel zu senken und Herz- Kreislauferkrankungen sowie Stoffwechselstörungen vorzubeugen. Es soll entzündungshemmend z.B. bei Rheuma wirken und wird erfolgreich bei Hauterkrankungen eingesetzt.

Hanföl in der Küche

In der Küche kann es wie jedes andere Öl verwendet werden, wobei sein idealer Einsatzbereich bei kalten Speisen liegt. Seine nussige Kräuternote passt daher ideal zu Salaten, zu rohem Sauerkraut, zu Dips und vielem mehr. Auch gekochte Speisen können damit verfeinert werden. Dazu gibt man das Öl einfach nach dem Kochvorgang über die Gerichte. Zum Braten ist das Öl hingegen nicht geeignet, da seine wertvollen Fettsäuren spätestens bei 165 Grad Celsius geschädigt würden.
Das nussige Aroma des Öls passt sehr gut zu Salaten aller Art, zum Frühstücksmüsli und zu Quarkspeisen. Ein kleiner Spritzer verleiht Schmelz- und Schafskäse eine interessante Note. Saucen können und Marinaden können delikat verfeinert und bereits gegarte Speisen nachträglich gewürzt werden.